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Seit fünf Jahren gemeinsam unterwegs: Primarschule Eschenz

Viele CleanUps sind über die Jahre zu einer Tradition geworden. Dazu gehört auch der Einsatz mit der Klasse von Andreas Brühlmann von der Primarschule Eschenz. Bereits seit fünf Jahren ist er mit seinen Schülerinnen und Schülern jedes Jahr beim Around The Bodensee CleanUp mit dabei.

Und jedes Jahr ist der Einsatz bestens vorbereitet. Andreas Brühlmann organisiert Karten von Eschenz, plant verschiedene Routen und koordiniert Eltern und Begleitpersonen, die die Gruppen unterstützen. So können wir uns aufteilen und gleichzeitig an ganz unterschiedlichen Orten rund um Eschenz unterwegs sein.

Auch Erich Strickler war dieses Jahr wieder mit dabei. Er begleitet viele unserer CleanUps als Hilfsperson und unterstützt dort, wo gerade eine zusätzliche Hand gebraucht wird.

Nach einer gemeinsamen Einführung ging es los. Mit Handschuhen, Holzzangen und Müllsäcken suchten die verschiedenen Gruppen überall dort, wo Abfall liegen geblieben sein könnte: in Gebüschen, entlang der Wegesränder, auf Kuhweiden sowie am See- und Rheinufer.

Erstaunlich wenig Müll am Ufer

Besonders aufgefallen ist uns in diesem Jahr, wie wenig Müll wir direkt am Ufer fanden. An einigen Stellen mussten wir richtig suchen, darüber freuen wir uns sehr. Denn am schönsten wäre es, wenn unsere Müllsäcke irgendwann leer bleiben würden.

Trotzdem kam am Ende einiges zusammen. Denn wer genauer hinschaut und auch in Gebüschen, an Wegrändern und auf den Wiesen sucht, entdeckt immer wieder Dinge, die dort nicht hingehören.

Dosen auf der Weide können tödlich sein

Wie wichtig es ist, Abfälle einzusammeln, wurde während des CleanUps besonders anschaulich. Eine der Begleitpersonen erzählte den Kindern aus eigener Erfahrung von ihrem Hof, was weggeworfene Dosen und Metallteile auf Kuhweiden anrichten können.

Gelangen scharfkantige Metallteile ins Futter, können sie von den Kühen mitgefressen werden und schwere innere Verletzungen verursachen. Die Begleitperson erklärte den Kindern, dass bei Kühen Magnete eingesetzt werden können, um magnetische Metallteile im Verdauungstrakt zu binden. Aluminium ist jedoch nicht magnetisch. Kleine Teile von Aludosen, die beispielsweise beim Wegwerfen aus einem Auto oder vom Fahrrad abbrechen oder später durch Mähmaschinen in scharfkantige Stücke zerrissen werden, können von einem solchen Magneten nicht erfasst werden. Werden diese Splitter mit dem Futter aufgenommen, können sie für die Tiere lebensgefährlich und im schlimmsten Fall tödlich sein.

Plötzlich bekommt eine Dose, die irgendwo liegt, eine ganz andere Bedeutung. Genau solche Begegnungen machen unsere CleanUps auch zu Lernorten: Wir sammeln nicht einfach Müll, sondern erfahren gemeinsam, welche Auswirkungen achtlos weggeworfene Abfälle auf Tiere und Natur haben können.

Ein herzliches Dankeschön an Andreas Brühlmann für die grossartige Organisation und die mittlerweile fünfjährige Treue zum Around The Bodensee CleanUp, an Erich Strickler für seine Unterstützung, an die beiden Begleitpersonen und natürlich an die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz.

Fünf Jahre gemeinsam unterwegs: für Eschenz, für die Tiere und für eine Natur, in der Müll nicht hingehört.

eschenz around the bodensee cleanup

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