40 Jugendliche der Sekundarschule Stacherholz säubern Arbon

Rund 40 Jugendliche der Sekundarschule Stacherholz machten sich auf, um die Stadt Arbon und das Seeufer von Abfällen zu befreien.

Die Schüler und Schülerinnen starteten um 8:15 Uhr mit einer kurzen Einführung auf dem Pausenplatz. Ausgerüstet mit Handschuhen, Müllsäcken, Greifzangen und einem leckeren Schokobrötchen, schwärmten sie in verschiedenen Gruppen aus, um öffentliche Plätze, Parkanlagen, das Seeufer und Gehwege von Müll zu befreien.

Sie suchten nach achtlos weggeworfenem Abfall und wurden fündig. Sie fanden 62 Dosen, 9 Glasflaschen 73 Plastikflaschen, einen grossen Haufen Kabelbinder und mehrere Säcke Restmüll. Insgesamt füllten Sie 6.5 x 35 Liter Abfallsäcke. Es wurde auch ein angeschwemmtes, zerrissenes Sitzkissen gefunden, aus welchem das Kunststofffüllmaterial heraus kam und sich im Schilf und an den Bäumen am Seeufer verfangen hatte. Zwei Schüler kletterten extra über einen Zaun und sammelten fleissig das auf grosser Fläche zerstreute Material ein. Sie füllten damit die beiden Müllsäcke die sie dabei hatten, da es so viel war. Das Kunststofffüllmaterial wäre sonst wahrscheinlich im Frühling von Vögeln als Stopfmaterial ihrer Nester verwendet worden. Es lag gut versteckt im Schilf direkt beim Naturschutzgebiet. Teile davon waren bereits mit Moos und Gras verwachsen. 

Gegen Mittag trafen sich alle Jugendlichen wieder beim Seeparksaal. Dort wurde der Müll von den Schülerinnen und Schülern sortiert und darüber gesprochen was der Anblick des Mülls bei ihnen auslöst. Alle waren sich einig, dass es sehr viel Müll ist und sie das nicht erwartet hätten derart viel zu finden. Ein Schüler betonte auch wie erschreckend die unzähligen Zigarettenstummel sind die achtlos auf den Boden geworfen werden, er meinte das hätte ihn am meisten zum nachdenken gebracht. Die Jugendlichen sammelten die Zigarettenstummel nämlich separat und machten daraus sogar eine Challenge. Die Gruppe mit den meist gesammelten Zigarettenstummel bekam dann von den Lehrpersonen ein süsses Geschenk. 

Ihr Engagement zeigt, dass auch kleine Massnahmen einen grossen Unterschied machen können. 

Herzlichen Dank an alle Schülerinnen und Schüler für Euren Einsatz. Ihr inspiriert damit andere, ebenfalls aktiv zu werden.

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Noemi Solombrino & der gemeinnützige Verein ocean-R-evolution

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